Pop, Anarchie und Zeitgeist

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Die eine oder der andere fragt sich vielleicht, wo ich und mein Denken seine Wurzeln haben. Nun, vor allem in einem (irgendwann – also nach sehr langer Zeit :-)) erfolgreich abgeschlossenem Studium der Empirischen Kulturwissenschaft hier in Tübingen. In meiner Magisterarbeit „Pop, Anarchie und Zeitgeist. Versuch über den Zusammenhang von Musik, politischem Bewusstsein und dem, was zwischen den Zeilen steht“ finden sich dementsprechend schon zahlreiche Spuren dessen, was mich noch heute beschäftigt. Und darum möchte ich diese Magisterarbeit hiermit frei zugänglich machen. Ich stelle sie in ihrer Original-Fassung ein, also ohne jegliche redaktionelle Überarbeitung. Die ein oder andere sprachliche Unzulänglichkeit bitte ich dementsprechend zu entschuldigen – zum Inhalt hingegen stehe ich noch immer voll und ganz.

Ausgangspunkt der Arbeit sind amerikanische Easy Listening- und Exotica-Schallplatten der 1950er- und 60er-Jahre und das Revival dieser Musik in den frühen 1990ern unter dem Label „Cocktail Nation“. Verbunden habe ich dieses Material mit politischen Theorien wie sie sich in Negri und Hardts „Empire“, in „Temporäre Autonome Zone“ von Hakim Bey etc. finden, aber auch mit Fragen zu Subkultur und Stil in Anlehnung an Dick Hebdige.

Darüber hinaus finden sich darin zahlreiche Themen, die Teil meines Gedanken-Kosmos‘ sind und mich auch auf dieser Webseite beschäftigen: Camp, Trash, Incredibly Strange Music, Soul, Mod, Industrial Cultur, Modern Primitvism, William S. Burroughs, Beat Generation, J.G. Ballard, Subversion, Sittengeschichte und Sexualwissenschaft, (New) Burlesque, Anarchismus, Autonomie, Postmoderne etc. pp.

Entsprechend zu dieser Beschreibung kann die Arbeit als ein Netzwerk von miteinander verknüpften Ideen (a.k.a. Rhizom) gesehen werden und muss dementsprechend nicht stringent von vorne nach hinten gelesen werden. Jedes Kapitel steht im Prinzip für sich, knüpft aber hier und da an andere Kapitel an. Und an Hand des Literaturverzeichnisses kann man sich, denke ich, noch immer eine ganz ordentliche Handbibliothek zusammenstellen.

Auf der Titelseite der PDF habe ich einige Informationen eingefügt, für den Fall, dass aus der Arbeit Ausschnitte verwendet bzw. Passagen daraus zitieren werden sollten. Dies darf gerne unentgeltlich geschehen, es geht mir dabei nur um die Einhaltung grundsätzlicher wissenschaftlicher Standards, an denen ich, old-school wie ich nun mal bin, trotz allem weiterhin hänge – you know, what I mean.

Und hier ist nun also das Werk, viel Vergnügen beim Lesen!: Pop, Anarchie und Zeitgeist

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