Kunst im öffentlichen Raum, meist geht man daran vorbei und beachtet sie kaum. Manchmal jedoch hält man inne und fragt sich: Wer hat das Kunstwerk geschaffen, was hat sich der Künstler dabei gedacht, was will er damit ausdrücken, warum steht es grade an diesem Ort?
Kunstwerke im öffentlichen Raum werden nicht selten kontrovers diskutiert, insbesondere wenn es sich um Neuaufstellungen handelt, und zwar in einer breiteren Öffentlichkeit. Allein dies zeigt ihre Bedeutsamkeit. Anders als bei einem gezielten Galeriebesuch trifft man auf sie unvermittelt, niederschwellig, unumgänglich. Sie bringen Kunst in die Alltagswelt. Zugleich stellen sie Interventionen in den Stadtraum oder die Natur dar und treten damit – anders als im Museum – in eine unmittelbare Wechselwirkung mit ihrer Umgebung. Auch können sie anders genutzt und besetzt werden: Sie dienen als Treffpunkt, Ruheort, Klettergerüst für Kinder. Manche setzten aktuelle (stadt-)politische Statements. Sie sind also als Kunstwerke Teil unseres alltäglichen Lebensraums.
Auch im Böblinger Stadtgebiet kann jederzeit und ganz direkt rund 110 Kunstwerken begegnet werden. Viele sind ganz offen-sichtlich, andere eher versteckt. Für die Webseite des Böblinger Galerievereins (dessen 2. Vorsitzender ich bin), habe ich zu diesem Thema eine eigene Unterseite erstellt, zu der man über diesen Link gelangt.
